Tsuki ga deru - die nacht hat begonnen

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Tsuki ga deru - die nacht hat begonnen

Beitrag  Sazumo am Fr 05 Feb 2010, 17:52




Seit jeher waren Licht und Schatten das Gegenstück des jeweils Anderen. Sie brauchten einander, wie Tag und Nacht. Doch auch wenn sie sich dessen bewusst waren, so waren sie zu sehr von Hass zerfressen. So kam es, dass das Licht sowie die Finsternis einen Streiter schufen, eine mächtige, alles zu zerstören vermögende, Kreatur.

Die des Lichts war weiß, hell scheinend und von rein. Die des Schattens jedoch war schwarz, dunkel und sie dürstete nach Blut. Es waren beides uralte, mächtige Kreaturen, von denen man sich nur noch in Legenden erzählt. Mächtige Echsen, welche mit gigantischen Körpern und Schwingen über den Himmel flogen: Drachen.
Anfangs war das Land geeint und es herrschte Frieden unter den unterschiedlichen Völkern. Doch sie wussten zu diesem Zeitpunkt noch nichts, von dem nahenden Unheil, welches sie bald überrollen würde. Der unerbittliche Kampf der beiden Drachen, bei denen jeder versuchte, seinem Element die Vorherrschaft über die Welt zu geben, zerstörte die Welt selbst auf der sie lebten. Wälder wurden allein durch die Luft der schwingen der Drachen ausgemerzt, Gebirge zerbröselten unter ihrem mächtigen Gewicht und Meere wurden durch ihren Odem einfach zu dampf. Die Welt wurde immer trostloser und verwandelte sich schließlich in eine einzige Aschewüste, die nur hin und wieder von einzelnen Naturstücken durchbrochen wurde. Aber den Kampf gewann keiner der beiden Drachen, beide waren sich ebenbürtig. Als der Kampf zwischen ihnen nach ein paar Jahrzehnten endete, liesen sie beide voneinander ab. Der schwarze Drache zog sich in eine unterirdische Höhle zurück. Sein Körper war zu kaputt, als dass er weiterhin darin hätte leben können, somit ließ er seine Seele daraus aufsteigen und versiegelte sich selbst in einem Mannshohen Kristall. Um diesen Kristall bildete sich ein kleiner See aus schwarzem Wasser. Und oberhalb der Erde wuchs ein mächtiges Gebirge, was aussieht wie ein schlafender Drache. Und unter dem Kopf des schlafenden Drachens, weit unter der Erde, da steht dieser Kristall mit der Seele des Drachen daran. Nur die Herzlosen wissen, wie man zu diesem Kristall kommt, denn es ist ihr Oberhaupt. Er gibt ihnen die Befehle und leitet weiterhin Angriffe gegen das verhasste Licht.

Doch auch der weiße Drache des Lichts hatte schwere Wunden erhalten. Er zog sich in eine Eiswüste zurück. Woher diese kam, konnte sich keiner so genau erklären. Dort errichtete er ein Höhlenlabyrinth und begab sich dann dort zur Ruhe. Sein Körper selbst wurde zu Eis, doch auch wie der schwarze Drache hatte dieser seine Seele versiegelt, doch das in seinem eigenen Körper. Die Lichtbringer, welche von ihm gegen die Dunkelheit geführt werden, legen nur ihre Hände auf den Drachenkörper aus Eis, welcher immer leicht zu glühen scheint und auch warm ist, obwohl das Eis nicht schmilzt. Durch diese Berührung, kann dann das Bewusstsein des Drachens mit dem Bewusstsein seiner Anhänger Kontakt aufnehmen und so ebenfalls den Kampf gegen seinen Gegner fortsetzen.

Doch die Welt hatte sich zu sehr verändert. Die Menschen brauchten einen Sündenbock, so wie sie es schon immer gebraucht hatten. Und wen gab es da besseren, als die Kreaturen, welche nicht so waren wie sie, sondern anders? So schoben die Menschen den paranormalen wesen all die Schuld zu und ihr Hass steigerte sich ins unermessliche, sodass sie sogar Hetzjagden gegen diese Wesen veranstalteten, wie bei Hexenverbrennungen. Viele paranormale wesen mussten dabei unschuldiger weise ihr Leben lassen, doch der Blutdurst der Menschen hat bis zum heutigen Tag kaum nachgelassen. Die Paranormalen Wesen mussten fliehen und leben seither in der Abgeschiedenheit unterhalb der einzigen Stadt, welche aufgebaut wurde, weil hier angebaut werden kann. Unter dieser Stadt ist die Stadt der anderen Kreaturen. Zwar munkelt man, dass es noch andere Städte geben soll, doch bis jetzt kam noch nie einer zurück, der sich aufgemacht hatte, diese Städte zu finden. Die Herzlosen und die Lichtbringer stehen nicht mehr allzu weit davon entfernt erneut einen Krieg auszurufen, wie die Drachen vor ihnen, doch es scheint als würde nach diesem Kampf keine Stadt mehr existieren, niemand würde mehr existieren, es wäre das Ende von allem…


Eckpunkte:
*die geschichte spielt in einer welt in der Licht und schatten sich bekämpfen
*es gibt jede menge verschiedene rassen
*jeder ist willkommen der spaß dabei hat zu schreiben

Link:
http://tsuki-ga-deru.forumieren.com/index.htm?sid=d37122c4b1dcbc978e6fdcf635c7309c
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