Sazumo - der Geisterjunge

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Sazumo - der Geisterjunge

Beitrag  Sazumo am So 06 Dez 2009, 23:10

.:über euch:.
Seht doch einfach auf den Stecki von Akitoro^^

.:über euren Chara:.

.:Name:.
Sazumo Takimizu

.:Alter:.
17

.:Geschlecht:.
männlich

.:Rasse:.
Jukene

.:Element:.
Geist

.:Aussehen:.

Sazumo sieht eher wie ein Rowdy aus. Er trägt seine lilanen Haare immer offen, sie reichen ihm bis über die Schultern. Am Oberkörper, welcher sehr durchtrainiert ist, trägt er eine schwarze Weste, aus weichem Stoff und darüber eine weis- gelbe ärmellose Jacke mit blauen Streifen.
An seinem linken Unterarm, trägt er eine weiße Stulpe. Zudem ziert ein schwarzer Ledergürtel seine Hüfte. Auch trägt er eine dunkelblaue Hose, welche ihm etwas zu groß ist, ihn jedoch nicht lächerlich aussehen lässt. An seinen Füßen trägt er stinknormale Turnschuhe.
Unter seinem Oberteil, trägt er ein Lederhalsband, an dem ein lilaner Stein befestigt ist, diese Kette hat er von Gengar erhalten und damit kann er auch mit seinem Geisterfreund per Gedanken kommunizieren.
Doch das Furchterregendste an ihm ist sein eiskalter Blick, welcher von den eisblauen Augen noch zusätzlich verstärkt wird. Niemand hält es lange aus ihm in die Augen zu sehen, und so weiß sein gegenüber nie wie Sazumo gerade drauf ist, denn nur seine Augen zeigen meist seine Gefühle, während sein Gesicht wie eingefroren scheint. Doch wenn es jemand doch wagen sollte, ihm längere Zeit in die Augen zu sehen, so wird demjenigen der kalte Schweiß ausbrechen und er wird seinen Blick senken.

.:Beruf:.
Trainer

.:Charakter:.
Der junge Takimizu, ist eher ein rauer Zeitgenosse, man sollte ihm daher lieber nicht des Nachts begegnen, denn dann befindet er sich in seinem Element. Sazumo hält nicht viel von Freundschaften und dergleichen und so hat er nur zwei Freunde: Sein Plinfa und sein Stollrak.
Er hält sich eher von den Menschen fern, doch er liebt es ihnen wenn es dunkel ist eine heiden Angst einzujagen. Doch wenn man ihn näher kennenlernt und sein in Dunkelheit verschwundenes Herz erreicht, so merkt man, dass er eigentlich sehr wohl nett sein kann und ein guter freund ist, das einzige Problem ist nur das er bereits sooft verletzt worden ist, dass er einfach keine Bindungen mehr eingehen will.

.:Stärken:.
Der junge Jukene, hat eine spezielle Fähigkeit, und zwar kann er neben dem, das er mit Geist-Pokémon reden kann, sich auch unsichtbar machen. Was heist unsichtbar machen, ganz unsichtbar natürlich nicht, aber er schafft es des Nachts, sozusagen mit der Dunkelheit zu verschmelzen und sich lautlos zu bewegen.
Aber außer seinen Jukenen Fertigkeiten, hat er durch seine vielen Raufereien, eine Menge Kraft, Erfahrung und Ausdauer erlangt. Zudem kann er ziemlich gut Schlösser knacken, was er bei seinen nächtlichen Streifzügen erlernt hatte. Auch ist er ein ziemlich guter Kletterer und des Öfteren gen Abends, schleicht er sich auf Häuser Dächer und beobachtet von dort aus den Mond.

.:Schwächen:.
Seine größte Schwäche ist es wahrscheinlich, dass er keine Schlägerei auslässt und sobald ihn jemand nur anrempelt, wird er stinksauer und provoziert solange bis es zum Kampf kommt, den er selbst aber meist gewinnt. Eine weitere Schwäche ist wohl auch, dass er niemandem richtig vertraut und niemanden an sich heranlässt.

.:Begleiter:.

.:Plinfa:.

.:Name:.
Kori

.:Alter:.
Ungenau ca. 4-5 Jahre

.:Geschlecht:.
männlich

.:Rasse:.
Pokémon -- Plinfa

.:Element:.
Wasser

.:Aussehen:.
(bild wird noch ergänzt)
Kori sieht aus wie jedes andere Plinfa aus. Nur dass seine Augen gras grün sind anstatt blau.

.:Charakter:.
Plinfa ist eher ein ruhiger Typ, das genau Gegenteil also von Sazumo, wahrscheinlich hatte ihn dieser deshalb gefangen. Kori geht Streitereien auch nicht aus dem Weg, doch auch wenn er meist ruhig und eher süß wirkt, sollte man ihn nicht provozieren, da man ansonsten eine kühle Überraschung erlebt.

.:Stärken:.
Plinfas Stärken liegen wahrscheinlich darin, dass er immer auf seinen Trainer hört, egal wie absurd die Befehle lauten. Außerdem, ist er nicht gerade schwach. Zwar hat ihn Sazumo erst seit knapp 3 Jahren, jedoch vertrauen sie sich schon jetzt gegenseitig.

.:Schwächen:.
Koris Schwächen währen wohl die Schwächen, welche jedes Wasser-Pokémon hat: Pflanzen- und Donnerattacken. Doch nichtsdestotrotz gibt er nie auf und verliert zwar gegen derartige Pokémon, doch daraus wird er nur stärker.

.:Stollrak:.

.:Name:.
Asuko

.:Alter:.
5 Jahre (Sazumo hatte ihn seit er ein Stollunior war und aus seinem Ei geschlüpft ist)

.:Geschlecht:.
männlich

.:Rasse:.
Pokémon -- Stollrak

.:Element:.
Stahl/Boden

.:Aussehen:.

Asuko sieht aus wie jedes stinknormale Stollrak. Doch wenn man genauer hinsieht, merkt man, dass es ziemlich stark ist und keine Gnade im Kampf kennt. Sein Blick genau wie der seines Trainers: eiskalt.

.:Charakter:.
Stollrak ist im Grunde genommen ein recht liebes, gutmütiges und treues Pokémon, nur wenn es zu einem Kampf kommt, verändert sich sein Verhalten wie auf Knopfdruck. Anstatt lieb und nett, wirkt er dann bedrohend und einschüchternd. Doch sobald der Kampf vorbei ist, verhält es sich als wäre nichts gewesen, dabei hält er immer zu Sazumo.

.:Stärken:.
Asukos Stärken liegen in seiner Standhaftigkeit und seiner Ausdauer. Sodass er sogar gegen Wasser- und Feuerpokémon meist gewinnt. Egal wie schwer sie ihm zusetzen.

.:Schwächen:.
Natürlich hat er Schwächen wegen seiner Elemente, doch auch hat er des Öfteren so Phasen, in denen er Sazumos Zuneigung sucht. Sazumo gibt sie ihm dann meist auch, aber er versucht Stollrak damit nicht zu sehr zu verwöhnen, denn irgendwann würde er vielleicht diese Phase mitten unter einem Kampf bekommen und das wäre nicht so ideal.

.:Attacken:.

Plinfa: Schnabel, Lake, Blubbstrahl
Stollrak: Erdbeben, Stampfer, Lehmschelle, Eisenschweif

.:Vorgeschichte:.

Sazumo sah aus dem großen Balkonfenster, welches den Blick auf den Herbstwald freigab. Plötzlich spürte er eine kalte Berührung an seiner Schulter. Langsam und genervt drehte er sich um. Hinter ihm schwebte ein Alpollo und sagte: „Hey Sazumo, Gengar möchte mit dir reden, er wartet unten im Bankettsaal auf dich.“ Der Junge nickte dem Pokémon nur geistesabwesend zu und begab sich dann Richtung Treppe, die nach unten zum Bankettsaal führte.
Als Sazumo zuvor am Fenster gestanden hatte, hatte er in seinen Erinnerungen geschwelgt:

Damals war alles anders. Sazumo wurde als normaler kleiner Junge geboren. Doch schon früh gefiel ihm alles, was gruselig und unheimlich war. So spielte er nicht mit den anderen Kindern am Tag auf den Straßen, sondern verkroch sich in den Keller oder an unheimliche Orte, von denen gemunkelt worden war, dass es dort spuckt, auf der Suche nach echten Geistern.
Doch er fand nie welche, des Abends, als die Sonne langsam hinterm Horizont unterging, ging Sazumo hinaus und kletterte auf Bäume um dem Mond zuzusehen, wie er langsam immer höher stieg. In diesen Tagen, war noch alles ziemlich friedlich und er kümmerte sich nicht um die anderen Kinder sondern ging ihnen einfach aus dem weg.
Dann kam er in die Schule und ab diesem Zeitpunkt begannen die Hänseleien, die der Junge jedoch einfach ignorierte, bis seine Mitschüler Gewalt anwendeten. Es war ein schöner sonniger Vormittag gewesen, Sazumo ging einfach wie gewöhnlich zur Schule, indem er Umwege machte, welche eigentlich nicht nötig gewesen wären, nur um den Mitschülern aus dem Weg zu gehen. Doch diese hatten vor ihm einen Strich durch die Rechnung zu machen. An diesem Tag lauerten sie ihm auf und zuallererst, bewarfen sie ihn mit Kieselsteinen. Danach spuckten sie auf ihn, als er keine Reaktion zeigte. Als auch das keine Wirkung hatte, platzte ihnen der Kragen und sie fingen an auf ihn einzuprügeln. Da wurde es Sazumo zu viel und er schlug zurück, doch allein gegen 5 Jungs, hatte er keine Chance, vor allem, da 2 von ihnen bereits 16 waren und er erst 11.
Seine Mitschüler liesen Sazumo übel zugerichtet zurück und liefen lachend und sich gegenseitig auf die Schulter klopfend Richtung Schule. Der Junge versuchte aufzustehen, dies jedoch ohne Erfolg, denn sobald er es versuchte, zuckte ein Schmerz durch sein Glieder und er lies sich kraftlos zurück auf den Boden sinken. Dann bemerkte er eine Regung im Gebüsch und krümmte sich zusammen, die Arme schützend vor das Gesicht und zitterte, denn er dachte, seine Peiniger wären noch einmal zurück gekommen, doch stattdessen spürte er eine Hand auf seinen zitternden Rücken liegen und hörte ein sanftes „Schhhhhhhhhhh, beruhige dich ich will dir nichts tun.“
Langsam, ganz langsam senkte Sazumo seine Arme und sah in das lächelnde Gesicht eines Mädchens. Sein Herz schlug schneller und er versuchte schnell aufzustehen. Irgendwie schaffte er dies dann auch und stand nun auf wackeligen Beinen vor dem Mädchen, es schien etwa so alt zu sein wie er und hatte wunderschöne blonde Haare, die wie flüssiges Gold von ihrem Kopf flossen. Sie verpflegte ihn und säuberte seine Wunden. Nach einiger Zeit sagte sie, dass ihr Name Yasmin wäre. Sazumo jedoch schwieg. Nachdem sie fertig war, betrachtete sie den Jungen von oben bis unten. „So ich denke, dass die Wunden bald heilen werden, und ich würde vorschlagen, dass du dir einen anderen Weg suchst.“ Sie wandte sich zum Gehen doch dann murmelte der junge: „Mein Name ist Sazumo. Und ähhhhhhhhh… naja danke.“ Danach drehte er sich um und rannte zurück nach Hause und auch wenn es höllisch weh tat, so blieb er trotzdem nicht stehen.
Yasmin sah er nie wieder. Doch er befreundete sich mit seinen Peinigern, denn er hatte zu große Angst vor Ihnen. Doch als er zu ihnen gehören wollte sagten sie ihm, er müsse nur eine Mutprobe bestehen, dann würde er zu ihnen gehören. Sazumo, so naiv wie er damals noch war, sagte sofort ja und am nächsten Abend war es dann soweit. Die Mutprobe bestand darin, in die Villa im Herbstwald zu gehen und dort 3 Tage und 3 Nächte lang zu verbringen. Zu Essen gaben sie ihm reichlich mit. Dann ging er hinein. Denn seine „Freunde“ hatten ihm ja versprochen, dass immer mindestens einer von ihnen da sein würde um aufzupassen.
Die erste Nacht und der darauffolgende Tag verstrichen ruhig. Sazumo hatte sich umgesehen und war überall erstaunt gewesen in welchem guten Zustand alles war. Doch am meisten mochte er den Bankettsaal. Dann in der 2. Nacht begannen die Geräusche und damit wurde Sazumos Neugier geweckt. Er sah sich überall genau um und suchte in jeder Ecke, doch die Geister, die er unbedingt finden wollte, fand er nicht. Erschöpft vom Suchen und Enttäuscht nichts gefunden zu Haben, ging er hinauf in eines der Zimmer in denen er schlief und legte sich hin, doch irgendwie konnte er nicht einschlafen, er hatte so ein nagendes Gefühl irgendwas vergessen zu haben. So ging er wieder hinunter in den Bankettsaal und sah sich um. Dann entdeckte er es. In einer hinteren Ecke, an einem der Spiegel war etwas anders. Er hob den Spiegel zur Seite und entdeckte einen kleinen Tunnel, gerade so groß, dass er hindurch kriechen konnte.
Dieser Gang hatte ihn fest in seinen Bann gezogen und ohne lange darüber nachzudenken, kletterte Sazumo hinein und ging tiefer hinein, bis er schließlich in einem dunklen kleinen Raum hineinkam. Es schien eine Art Gewächshaus zu sein, denn überall war Glas durch dass das Mondlicht hell hereinschien. Der Junge sah sich um und entdeckte unter einer Plane etwas. Es sah aus wie ein Ei. Dann sah er die braunen Punkte darauf und wusste sofort was es war: Ein Pokémon-Ei. Er konnte es kaum erwarten, seinen Fund seinen Freunden zu zeigen, Mutprobe hin oder her, dass musste sie einfach erfahren. Doch als er hinauslief und sich umsah, entdeckte er keinen. Er rief laut hinaus in den dunklen Wald, doch es kam keine Antwort. Da wusste dass er hereingelegt worden war. Seit diesem Augenblick, schottete er sich ab. Er blieb in der Geistervilla, die vollen 3 Tage und Nächte. Das Ei immer im Schlepptau. Doch nach dieser Zeitspanne, wollte er nicht gehen. Seine Eltern hatten ihn sowieso nie richtig geliebt, und so vermisste er auch keinen. Er blieb allein in der Villa, nur er und sein Ei, jedenfalls dachte er dies, bis ihm das Essen ausging. Sazumo ging mit seinem Ei hinunter in den Bankettsaal und von dort aus in die Küche, doch finden konnte er nichts. Hungrig ging er durch die große Villa, bis er zu einem Bild kam. Mit angstvollem Gesichtsausdruck blieb er davor stehen. Beinahe hätte er das Ei fallen lassen. „Nein, dass ist doch unmöglich, dass geht doch nicht.“ „Was ist nicht möglich?“
Erschrocken drehte sich Sazumo um, konnte jedoch niemanden sehen. „Hallo? Wer ist da? Zeig dich! Ich habe eine Waffe ich warne dich!“ „Ach komm schon Kleiner, mit dem Ei wirst du mir jetzt wohl kaum etwas anhaben können, doch eine Frage tut sich auf. Wieso kannst du mich hören?“ Plötzlich erschien ein Gengar direkt vor ihm. Die Angst in Sazumo verwandelte sich in Interesse und unverhohlene Neugier. „Wow ein echter Geist, wow wie cool ich habe nun endlich einen echten Geist getroffen.“ Dann erinnerte er sich wieder daran, dass das Gengar ihn etwas gefragt hatte und er antwortete ihm: „Wer, ist das da auf diesem Bild?“, er zeigte auf das Gemälde hinter sich, „und warum ich dich hören kann weis ich selbst nicht.“ „Ich bin kein Gespenst, ich bin nur ein Gengar und die Dame auf dem Gemälde hinter dir ist die Tochter der Hausherrin. Sie ist vor langer Zeit weggelaufen in den Wald und kam nie mehr zurück. Ihre Mutter starb an gebrochenem Herzen.“ Sazumo sah das Gengar lange an, dann das Portrait der Dame. „Ich kenne dieses Mädchen, es ist mir vor ein paar Tagen im Wald begegnet und hat mir geholfen, aber sie sah nicht älter aus als auf diesem Bild da, wie kann das sein. Das Gengar sah ihn mit etwas traurigen Augen an: „Mein kleiner, du musst eines wissen, dieser Vorfall war vor mehr als 300 Jahren. Das einzige was du vielleicht gesehen hast, war ihr Geist, der soll immer noch im Wald herum spucken und Verletzten helfen. Aber das ist ja jetzt egal.“ Wehmütig sah das Gengar das Bild an, dann wandte es sich ab und sagte zu Sazumo: „Komm mit.“
Völlig perplex folgte er dem Pokémon in den Bankettsaal, doch diesmal war der lange Holztisch reichlich geschmückt und an ihm saßen Leute. Jedenfalls sah es auf den ersten Blick so aus als wären es welche, doch bei näherem Betrachten, bemerkte Sazumo, dass es alles nur Geister waren, die Geister der verstorbenen Bewohner. Doch auf einmal wurde er durch ein Rütteln in seinen Armen davon abgelenkt. Das Ei begann zu schlüpfen.
Gespannt was schlüpfen würde, wagte der Junge nicht einmal zu blinzeln und auf einmal hatte er anstatt eines Eis ein kleines Stollunior in seinen Armen.
Von dieser Zeit an, ging Sazumo mit Asuko seinem Stollunior jeden Tag hinaus in den Wald und kämpfte gegen wilde Pokémon oder aus Spaßeshalber gegen Gengar oder ein Nebulak oder Alpollo, welche es genügend in der Villa gab. So verging die Zeit und Sazumo wuchs heran, als er 14 wurde, war er wieder mit Asuko im Wald unterwegs um sich wilde Pokémon zu suchen. Von Gengar hatte er einen Pokéball erhalten, welcher zwar schon ziemlich alt und verstaubt war, seinen Zweck jedoch erfüllen würde und Sazumo wusste schon welches Pokémon er sich fangen wollte: Ein Plinfa.
Die Sonne schien orange durch die dichtbewachsenen Baumkronen und warfen bunte Lichter auf den Waldboden. Dann kamen die beiden zu der Quelle, an der er schon zuvor dass Plinfa ausgemacht hatte, es aber nicht besiegen hatte können. Es hatte ihn sofort fasziniert, denn es hatte nicht wie alle anderen Plinfas blaue Augen sondern grüne. Langsam näherten sich der Jukene und sein Pokémon der Quelle. Das Plinfa hatte sie schon lange zuvor bemerkt und war kampfbereit.
Nach einem langen und hitzigen Kampf, den der Junge beinahe wieder verloren hätte, schaffte er es doch das Plinfa zu fangen und gab ihm den Namen Kori.
Die restlichen 3 Jahre waren ziemlich ruhig, er entdeckte, dass er nicht nur mit Geistern kommunizieren konnte, sondern auch mit der Nacht verschmelzen konnte. Dann mit 15 entwickelte sich Stollunior weiter zu Stollrak. Er hatte auch in der ganzen Zeit gelernt, wie man Schlösser knackt, als er sich das Essen erstehlen musste. Dann wurde er 17 und er hatte sich zu seinem Geburtstag neue Kleider gestohlen. Nun als er sich mit Stollrak und Plinfa super gut verstand, war er davon überzeugt ein Pokémon-Trainer zu sein…

Im Bankettsaal angekommen sah er, wie Gengar über dem Tisch schwebte und ihn zu sich winkte. „Sazumo, es ist nun schon 5 Jahre her, seit du zu uns gekommen bist und nun ist es für uns Zeit unsere Geisterwanderung anzutreten. Du weist was das heist. Wir werden für ca. 2 Monate umherziehen und spucken was das Zeug hält. Und ich denke, da auch du sozusagen einer von uns bist, bitte ich dich, dass auch du auf Geisterwanderung gehst. Zwar kannst du machen was du willst, doch komme nicht vor 2 Monaten wieder hierher zurück, du würdest nicht verkraften, was hier geschehen würde. Wir werden heute Nacht losziehen, wir fliegen in die Richtung des kleinen Dorfes, von dort aus ist es nicht mehr weit bis Duke City, bis zu dem Dorf kannst du mit uns gehen, danach trennen sich unsere Wege. Packe nun deine Sachen, es wird gleich dunkel.“ Dann war Gengar verschwunden und lies einen völlig perplexen Sazumo zurück. Doch dieser hatte sich schnell gefasst, und ging hinauf um sich seine wenigen Habseligkeiten einzupacken die eigentlich nur aus seinen Pokébällen in denen Stollrak und Plinfa waren und seinem Dietrich bestanden. Mehr brauchte er nicht und mehr hatte er auch nicht, alles Notwendige würde er entweder im Wald finden oder sich erstehlen. Dann ging die Reise los.
Ein paar der Geister trugen Sazumo bis zum Dorf, da verabschiedete er sich von allen und schwor, er würde wieder zurückkehren. Vielleicht nicht nach den 2 Monaten, doch länger als 1 halbes Jahr wollte er nicht von seinen Freunden getrennt sein. Zum Abschied, holte Gengar ein Amulett hervor. Sazumo starrte ihn ungläubig an, denn das was Gengar dort in Händen ihm hinhielt, war das Amulett, welches Yasmin auf dem Portrait um ihren Hals hatte. Es war zwar nur ein kleiner lilaner Stein an einem Lederband, doch Sazumo wusste was dies war, dies, was er ihm gerade gegeben hatte, war ein Stein, mit dem Gengar mit Sazumo in Gedanken miteinander kommunizieren konnten. Sazumo traten Tränen in die Augen. Dann drehte er sich um und ging weiter, immer Duke City vor Augen, er würde als Frischling gehen und als wahrer Geisterjunge von seiner Geisterwanderung zurückkommen…
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