Auf den Straßen

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Auf den Straßen

Beitrag  Calvin am Mi 16 Dez 2009, 17:27

Es war ein verhältnismäßig belebter Platz, auf dem der Brunnen stand, an dessen Rand ich gerade saß, heute war allerdings nicht so viel los hier, es hatte eben erst augehört zu regnen.
Ich saß schon ziemlich lange hier und blickte auf das Wasser neben mir, das mein Gesicht wiederspiegelte. Der Regen hatte den Dreck, der sich im laufe der letzten Tage wieder in den Poren festgesetzt hatte, teilweise weggewaschen...was nicht hieß, das ich wirklich sauber aussah. Die Klamotten und Haare waren ja nicht leicht sauber zu kriegen...und es war auch egal...
Ich beugte mich über das Wasser, schöpfte etwas davon mit den Händen heraus und trank mal wieder ein paar Schlucke um überhaupt was im Magen zu haben. Ein Schild an der Säule in der Mitte des Brunnens warnte, von dem Wasser zu trinken weil Chlor drin war, aber wenn man sich nicht so drauf konzentrierte, schmeckte man es gar nicht so heraus...
Ich richtete mich wieder auf als ich fertig war und liess den Blick ein weiteres mal über den Platz schweifen. Da hinten ging gerade eine verhüllte Gestalt entlang, verschwand dann irgendwann hinter einer Hausmauer. Ansonsten befand sich niemand hier, wenn man die Handvoll Taubsis in dem einen Baum nicht mitzählte und das klatschnasse Pichu das zitternd an meinem einen Bein hockte.
" Ich hab dir ja gesagt das du da bleiben sollst," murmelte ich leise und sah zu ihm hinunter, wandte mich meinem Bein zu, das ich gerade von seiner provisorischen Holzschiene befreit hatte und bewegte und betastete es vorsichtig.
Ich hatte nicht wirklich darauf geachtet, wie viel Tage jetzt schon wieder vergangen waren, seit ich durch die Straßen ging und mich am Leben hielt, indem ich in Mülleimern nach etwas essbarem suchte, oder mich an irgendeine Hintertür eines Restaurants schlich und mit einigen anderen Pokemon die Müllsäcke durchwühlte. Es war jedenfalls so viel Zeit vergangen, um mich wieder normal aufrecht gehen zu lassen. Der Schmerz hielt sich auch in Grenzen, weswegen ich dann diese Schiene endlich los werden wollte. Jetzt wo ich wieder alleine unterwegs war, sollte erst recht keiner auf die Idee kommen, das ich schon verletzt war. Das tat sich nicht so gut.
Ja an sich waren es vielleicht, zwei drei Wochen her, seit ich mich aus dem Haus von Shokôs Tante geschlichen hatte. Ich hatte es einfach nicht mehr ausgehalten da, wusste selbst nicht so wirklich genau denn immerhin hatte ich da ein Dach überm Kopf und ein warmes Bett. War vielleicht einfach weil...ich ja eigentlich mit niemandem da was zu tun hatte.
Shokô hatte ich seitdem nicht mehr gesehen und wahrscheinlich würde ich es auch nicht mehr tun. Sie würde bei ihrer Tante bleiben, hatte jetzt ein Zuhause. Ich hatte mich in der Nacht, in der ich mich aus dem Staub gemacht hatte und einen letzten Blick zurück geworfen hatte, sogar ein bisschen für sie gefreut. Vielleicht freundete sie sich mit diesem Hakuro ja richtig an. Und ich war ihr auch...dankbar das sie mir geholfen hatte...denn das hatte sie...
Aber jetzt war das vorbei. Jetzt war alles so wie zuvor. Ich war alleine, das nervige Pichu lief mir immer noch hinterher...und ich hatte jeden Tag damit zu kämpfen was zu essen zu finden. Heute hatte ich kein Glück gehabt.
Die Sonne brach durch die Wolkendecke, sodass ich die Augen zukneifen musste weil es plötzlich so hell wurde. Ich atmete erleichtert aus als die warmen Strahlen auf mich trafen, brachte ein wenig Wärme mit sich und vielleicht würden die Klamotten auch schneller trocknen...wenn es nicht wieder anfing zu regnen...
Das Pichu schien etwas entdeckt zu haben, weswegen es erst mit einem "PI" auf sich aufmerksam machte und schliesslich losrannte zu dem Gebüsch hin, das sich ein paar Meter weiter hinter einer Sitzbank befand. Ich sah ihm nur hinterher. Vielleicht haute es jetzt ja endlich ab...
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Re: Auf den Straßen

Beitrag  Taranee am Mi 16 Dez 2009, 23:19

(Hihi ^^ jaja, da wär ich halt wieder, ich hoff es stört dich nicht Wink und ich hoffe auch, dass es dir nichts ausmacht, wenn ich ein zwei schritte deines pichu gelenkt habe Ö.ö)

Etwas kitzelte an meinen Füßen. Jetzt spürte ich auch den harten Boden auf dem ich zu liegen schien und und seltsamer Geruch, den ich nicht zuordnen vermochte lag in der Luft. Langsam öffnete ich meine schweren Augenlider und blinzelte. Um mich herum war alles viel zu hell. Wieder schloss ich meine Augen und überlegte wo ich wohl war.... Das letzte an das ich mich erinnerte war... war ein schreiendes Kind gewesen und... ich glaube... da war ein Fluss oder so. Nur Bruchstückhaft drangen die Bilder wieder in mein Gedächtnis. Ich hatte dem Kind helfen wollen... ob ich es geschafft hatte, wusste ich allerdings nicht.
Wieder kitzelte es an meinen Füßen. Ich empfand dieses Kitzeln als äußerst unangenehm und versuchte mit dem anderen Fuß, immer noch blind, nach der Ursache zu tasten. Doch durch die Sohlen meiner Ballerina spürte ich nur einen weichen kleinen Körper, der nun aufgeschreckt zu sein schien und zurückwich. Kurz darauf vernahm ich auch das leise Fauchen Sachikos, die wohl irgendwo neben mir war und nun ihre Krallen ausfuhr. Abermals unternahm ich einen Versuch meine Augen zu öffnen und machte gleichzeitig Anstalten mich aufzusetzen, doch in meinen Kopf drehte sich alles, was mich wieder zusammensacken ließ.
Das Wesen schien die Schokolade in meiner Hosentasche ausgemacht zu haben und zerrte verzweifelt an dem Stoff herum. Wenn es das einzige war, was es wollte, sollte es sich die Schokolade ruhig nehmen... Ich verharrte regungslos und wartete solange ab bis das kleine Ding endlich bekommen hatte was es wollte und dann sofort wieder abhaute. Auch Sachiko, die wohl verstanden hatte, da ich mich nicht irgendwie zur Wehr setzte, ließ es gewähren. Einige Sekunden danach, hatte ich endlich genug Kraft getankt um mich grade aufzusetzen. Verwirrt sah ich mich um. Ich befand mich auf dem Fussgängerweg neben einer mit Autos vollgestopften Strasse. Links von mir, entlang des Weges waren ein paar Büsche mit einem dahinter liegenden Platz in deren Richtung Sachiko, mein Evoli, zuerst mit der Schnauze wies und dann einfach loslief.
Ich zitterte immernoch etwas, doch mit einiger Mühe gelang es mir endlich aufzustehen und meinem Pokemon durch die Heckn zu folgen.
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Re: Auf den Straßen

Beitrag  Calvin am Mi 16 Dez 2009, 23:45

(Da fragst du noch? Natürlich stört es mich NICHT! Und klar das mit dem Pichu ist auch OK ^^)

Ich blieb am Brunnen sitzen während das Pichu hinter der Sitzbank im Gebüsch verschwand. Nachdem sich auch nach ein paar sekunden nichts weiter tat, wandte ich mich wieder dem Bein zu.
Am Knie tat es noch so am Meisten weh aber der Rest ging eigentlich. Wie es war wenn ich erst einmal aufstand und ging, sah ich ja dannw enn ich mich wieder auf den Weg machte. Zeit hatte ich ja genug und die Hoffnung heute noch irgendwo etwas essbares zu finden hatte ich nicht.
Das das Pichu dann mit einem Stück Schokolade und der dazugehörigen Verpackung im Maul zurück kam, damit hatte ich wirklich nicht gerechnet. War wahrscheinlich das erste Mal das ich dem Kleinen mehr zutraute als mir nur ständig hinterher zu rennen.
Das Pokemon blieb vor mir stehen und stellte sich auf die Hinterläufe um sich mir entgegen zu strecken. Ich beugte mich hinunter und nahm die Schokolade, sah diese an als könnte ich gar nicht fassen, das ich sowas überhaupt unter die Augen bekam. Ich konnte mich nicht dran erinnern, überhaupt jemals Schokolade gegessen zu haben.
Ich lächelte das Pichu an, etwas das ich wahrscheinlich auch noch nie gemacht hatte und wandte mich dem braunen Stück in meiner Hand zu, befreite die Schokolade von der Verpackung und so vorsichtig als hätte ich Angst etwas an ihr kaputt zu machen...doof eigentlich weil ich sie ja sowieso essen würde...
Ich sah auf als von dem Gebüsch her ein Rascheln zu hören war, warf dem Pichu einen Blick zu, das ebenfalls zu dem Gebüsch sah...
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Re: Auf den Straßen

Beitrag  Taranee am Do 17 Dez 2009, 00:05

(Jippiiie =D)

Ich ließ meinen Blick über den kleinen Platz schweifen auf der Suche nach Sachiko. Einige Meter vor mir entdeckte ich sie dann, wie sie hinter dem Brunnen, fasst so wie ein Geheimagent in Deckung gegangen war. Ich musste bei dem Gedanken kichern und versuchte zu erkennen, wen sie wohl ausspionierte. Ihre kleinen schwarzen Knopfaugen hafteten auf einem sehr zerlumpten und verdreckten Jungen, der am Rand auf der anderen Seite des Brunnens saß, meine Schokolade in der Hand hielt und das Pichu zu seinen Füßen ansah, welches in meine Richtung starrte. Es sah wie der Junge ziemlich ausgehungert aus und im Anbetracht der Umstände, dass es seine Beute wohl seinem Herren gegeben hatte, kramte ich in meiner Umhängetasche nach einem zweiten Schokoriegel. Als ich einen gefunden hatte, ging ich auf die beiden zu. Schon von weiten stieg mir der strenge Geruch des Jungen in die Nase. Er musste sich schon seit Wochen nicht mehr gewaschen haben...
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Re: Auf den Straßen

Beitrag  Calvin am Do 17 Dez 2009, 00:20

( :3...hey sag mal...du wohnst doch in Italien oder? Gibts da Zeitverschiebungen zu Deutscheland? Ne oder? *sichdamitgarnichtauskennt* oO)

Entweder ich hatte mir das Geraschel gerade nur eingebildet oder was auch immer es war, hatte sich aus dem Staub gemacht. Vieleicht waren da noch andere Pokemon auf den Geruch der Schokolade aufmerksam geworden, nur das Pichu hier war schneller gewesen.
Allerdings lag ich ziemlich daneben mit der Vermutung als ich erst das Evoli und dann auch noch ein Mädchen entdeckte, das auf mich zukam. Der Schokoladenriegel in ihrer Hand hieß wohl das die Schokolade in meiner Hand in gehören musste.
Ich war schon dabei aufzustehen, allerdings begann das Bein plötzlich zu stechen, weswegen ich gleich wieder auf den Rand des Brunnens sank. Das hieß ich wollte es, allerdings rutschte ich mit meinem Hintern über den Steinrand und kippte rücklings und mit einem überraschten Aufschrei in das Wasser des Brunnens, der auch nicht gerade flach war.
Ich tauchte hustend mit dem Kopf wieder auf, setzte mich so schnell wie ich es gerade konnte auf und schüttelte mich. Das Erste was ich tat, war nach der Schokolade zu sehen, die ich noch immer in der Hand hielt und sie über dem Wasser zu halten.
Erst dann begann ich, noch immer hustend, aus dem Wasser und über den Steinrand zu klettern um vor diesem stehen zu bleiben, nass von oben bis unten. Natürlich musste sich jetzt gerade wieder die Sonne hinter den Wolken verziehen.
Super...jetzt fror ich erst Recht...wieso kann dieser Scheiss Tag nicht schon vorbei sein!...
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Re: Auf den Straßen

Beitrag  Taranee am Do 17 Dez 2009, 00:58

(hehe ^^ nein bei mir ist auch "schon" halb elf, nehm mir schon seit Monaten vor früher schlafen zu gehen, habs aber bis heute noch nie gschafft xDD)

Erschrocken fuhr ich erst zusammen, dann streckte ich meine rechte Hand aus, als ob ich aus der Entfernung (es waren immerhin noch gut zwanzig Meter, die zwischen mir un dem Jungen lagen) ihm irgendwie hätte helfen können. Blitzschnell hatte er sich jedoch wieder aus dem Wasser gehievt und stand nun klatschnass da. Er tat mir Leid und ganz so wie es aussah war es wohl auch meine Schuld gewesen, dass er in den Brunnen gefallen war. Seine Miene schien mir verärgert und ich überlegte, ob es klug immer noch auf zu ihm hin zu gehen und mich zu entschuldigen oder ob es doch besser war einfach wieder wegzugehen. Immerhin war ein ganzes Stück größer als ich und normalerweise sprach ich auch nicht mit Leuten, die genauso wie er, was offensichtlich war, auf der Strasse lebten. Mein Vater hatte mir eingeschärft um solche Personen immer einen großen Bogen zu machen. Sie seien unberrechenbar sagte er immer und man wusste nie, ob sie dich ausrauben und dich dann umbringen wollen... Es war meinen Eltern sowieso schwer genug gewesen mich gehen zu lassen... alleine...
Unentschlossen stand ich nun also da und überlegte. Plötzlich wurde alles schwarz um mich herum und für einige Sekunden sah ich das hässliche Grinsen eines kahlköpfigen Mannes in Lederkluft und drei feuerspeiende Hundemon vor meinem inneren Auge. Heftig nach luftschnappend kehrte ich wieder in die Realität zurück und sah nach rechts auf die andere Seite des Platzes wo gerade ein Motarad über die Fußgängerzone bretterte und gut hundert Meter von mir entfernt mit quietschenden Reifen stehnblieb. Empört drehten sich einige Passanten nach dem Motorrad um, taten aber nichts weiter. Der Mann auf auf dem Gefährt nahm seinen Helm ab und darunter kam eine blitzende blankpolierte Glatze zum Vorschein. Sofort sprang Sachiko an meine Seite und sträubte sein Fell. Doch der Mann beachtete mich garnicht... er hatte nur Augen für den Klitschnassen Jungen....

(Oh mann... ich bin auch fies, oder?)
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Re: Auf den Straßen

Beitrag  Calvin am Do 17 Dez 2009, 01:15

(Ah oki XD...jaaah kenn ich, müsste eigentlich auch schon längst im Bett liegen, schaffs aber einfach net -.-...*sfz*...^^
Jaaah du bist fies T_T...armer Cal *patta*...nicht das ich was dagegen hab XDD)

Ich schüttelte mir die Haare aus dem Gesicht und wischte mir mit der Hand urch eben dieses, während mein Blick schon wieder zu dem Mädchen ging, das mittlerweile stehen geblieben war und mich ansah. Die dachte sich mit Sicherheit auch jetzt was...was mir scheissegal war.
Jetzt wo ich schonmal stand, konnte ich mich auch gleich vom Acker machen und ich war quasi schon in der Bewegung mit der ich mich zur Seite wandte und losgehen wollte...aber irgendwas hielt mich daovn ab und liess mich auch weiterhin zu der Fremden blicken.
Etwas war merkwürdig an ihr und ich konnte einfach nicht sagen, was es war. Aber ich wusste das ich es schonmal gehabt hatte...vor einiger Zeit in den Slums als.
Das Geräusch eines heran bretternden, dröhnenden Motors lenkte meine Augen dann doch von dem Mädchen ab und zu dem Verursacher des Geräuschs hin. Da war irgendso ein nach Schlägertyp aussehender, wuchtiger Kerl auf einem Motorrad der mit diesem einfach durch die Fußgängerzone raste, dann abbremste und stehen blieb.
Die Bezeichnung 'Schlägertyp' war eigentlich ziemlich passend als er den Helm abzog und die darunter verborgene Glatze wie ein Leuchtfeuer aufblitzte. Denn es war ganz GENAU DER Schlägertyp.
Das durfte doch nicht wahr sein. Dyuke City hatte locker über dreitausend Einwohner. Und dieser Typ tauchte IMMER da auf, wo ich gerade war. Und NATÜRLICH auch genau dann wenn ich es nicht gebrauchen konnte. Was ist wohl diesmal dran? Das andere Bein? Die Arme? Oder doch lieber ein gebrochenes Genick???
" Scheisse." Ich wandte mich um als der Typ mich mit diesem Blick anglotzte, schenkte dem Mädchen keine Beachtung und rannte, die Schokolade noch immer in der Hand und mit dem Pichu im Schlepptau, los. Wobei man das eher humpeln nennen konnte, ich war noch immer ein wenig vorsichtig mit dem Bein aber immerhin ging das schonmal schneller als in den letzten Tagen...
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Re: Auf den Straßen

Beitrag  Taranee am Do 17 Dez 2009, 23:45

(3.000 einwohner? Okay ,dyuke city is echt ne mini stadt xDD haha, mein dorf hat grademal 2.700 xDD aba gut, edogan ist halt noch relativ unbesiedelt ^_^)

"Na warte...." presste der glatzköpfige Mann grinsend hervor und fuhr mit seinen fleischigen Hände in seine Jackentasche, wärend der nasse Junge davonlief... oder eher humpelte.
Drei blitzende Pokebälle kamen zum Vorschein und ich verstand sofort, dass er nun die drei feuerspeienden Hundemon rufen würde.
Auch wenn der massige Typ mir jede Menge Angst einjagte, reagierte ich auf der Stelle..., das war ich dem Jungen schuldig.
Genau in dem Moment als er die Bäller warf, stellte ich mir genau vor, wie sie in meine Hände flogen ohne sich dabei zu öffnen. Mitten in der Luft änderten sie ihre Richtung und taten genau das, was ich ihnen befohlen hatte. Ich streckte die Hand aus und fing sie einer nach dem anderen auf.
Wie versteinert stand der Motoradfahrer da und starrte zu mir herüber. Ich wusste er würde mir nicht schnell folgen können, so korpulent wie er war. Schnell wandte ich mich um und rannte zu den Büschen zurück, von denen ich gekommen war, sprang über sie hinüber und lief den Gehsteig hinab die Hauptrasse entlang, Sachiko an meiner Seite.

(Bin jetzt bis Montag nicht da, fahre nach Berlin den B-day von meinen Opa feiern ^_^)
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Re: Auf den Straßen

Beitrag  Calvin am Fr 18 Dez 2009, 00:16

(Ich hab geschrieben MINDESTENS XDD...bin net so gut im schätzen ich wohn nur in nem kleinen Kaff XDDD...wir haben äh...vllt so 500? ^^")

Ich dachte gar nicht daran mich nochmal umzudrehen und nachzusehen, ob mir die Glatze folgte denn so wie er mich angeglotzt hatte, tat er es mit Sicherheit.
Zumindest tat ich es nicht bis ich am Rande des kleinen Platzes angekommen war. Meine schnellen Schritte wurden langsamer als ich den Kopf wandte und zurück sah. Es war purer Zufall das es genau zu dem Zeitpunkt war, wo er die Pokebälle warf...die einfach in die Hände dieses Mädchens geflogen kamen...aha?
Ich war stehen geblieben, während ich den zu den Mädchen fliegenden Pokebällen hinterher sah. Ich vergaß dabei sogar für ein paar Sekunden das der Schläger ja noch immer da war, dem die Bälle gehörten...
Ich sah dem Mädchen auch noch hinterher als es sich umwandte um ebenfalls die Beine in die Hand zu nehmen. Sie lief in die Richtung aus der sie eben gekommen war, verschwand dann aus meinem Blickfeld irgendwo zwischen dem Gebüsch bei der Hauptstraße. Mit Sicherheit würde der Glatzkopf ihr jetzt hinterher laufen, immerhin hatte sie seine Pokemon.
Das tat er dann auch. Ich konnte sehen wie er mir einen letzten zähneknirschenden Blick zuwarf, den Helm auf seine polierte Glatze setzte und er den heulenden Motor seines Gefährts startete, das er herum lenkte, um die Fußgängerzone zurück zu brettern und genauso wie das Mädchen aus meinem Blickfeld zu verschwinden.
Ich stand noch immer da und sah an die Stelle wo ich den Glatzkopf gerade noch gesehen hatte. Die Schokolade in meiner Hand hatte mittlerweile zu schmelzen begonnen und das obwohl ich eisekalt war...
Tja das wars dann wohl. Den Typ war ich mal wieder los. Zugegeben wäre das nicht so einfach gewesen wenn das Mädchen nicht gewesen wäre. Hinterher laufen würde ich den Beiden bestimmt nicht. Erstens wäre ich nicht so schnell mit diesem verdammten Bein...und zweitens ging es mich nichts an.
Ich wandte mich ab und ging jetzt eine Spur langsamer und ungehetzter los, steuerte auf die Gasse zu, die von dem Platz weg führte, um dieser ein Stück weit zu folgen und mich im Schatten der Gebäude gegen die Wand zu lehnen. Ich wandte mich jetzt endlich der Schokolade in meiner Hand zu.
Ich brach ein Stück von dem oberen Rand ab und führte es langsam zu meinem Mund, schloss die Augen als mir der süße Geruch der Süßigkeit in die Nase stieg. Mir lief das Wasser im Mund zusammen.
Ich schob mir das Stück Schokolade in dem Mund, schloss ihn wieder und schloss die Augen, während die Schokolade auf meiner Zunge schmolz...ich merkte gar nicht das ich dabei lächelte...ich konnte mich nicht erinnern jemals so etwas leckeres gegessen zu haben...oder überhaupt geschmeckt zu haben.

(Alles klaaar viel Spaß ^^)
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Re: Auf den Straßen

Beitrag  Taranee am Fr 25 Dez 2009, 03:01

(sorry dass es solang gedauert hat Ö_Ö hatte bis heut besuch und keine sekunde zeit an den PC zu gehn)

Mir rutschte das Herz in die Hose als ich den Motor des Motorrads hinter mir aufheulen hörte. In der Aufregung hatte es total vergessen. Innerlich schollt ich mich für meine Dummheit. Ich hatte diesem Typ soeben seine Pokemon gestohlen und war auf der Flucht. Wenn er mich kriegen würde kann ich wohl kaum sagen, dass ich "gesehen hatte" wie er vorhatte den Straßenjunge fertig zu machen. Und falls mich die Polizei zu fassen bekommt wir mir sowieso niemand glauben...
So schnell mich meine Beine trugen rannte ich keuchend solange an der Straße entlang bis ich vor mir eine düstere Seitengasse sehen konnte. Ich warf einen schnellen Blick über meine Schulter, der Glatzkopf hatte mich wieder entdeckt.
Vor zwei tagen erst war ich in diese Stadt gekommen und hatte so gut wie keinen Plan wo ich mich überhaupt befand. Ich schickte ein Stossgebet gen Himmel, dass diese Seitenstraße nicht in einer Sackgasse enden möge und rannte in die Dunkelheit hinein. Ob ein Ende bald vor mir lag konnte ich nicht erkennen...
Quietschend hörte ich hinter mir die Motorradreifen in die Straße einbiegen. Meine Beine schienen zu bersten als ich nochmal einen Zahn zulegte. Ich musste mich verstecken, sofort! Die Mülltonnen an denen ich vorbei rannte, erschienen mir als ungeeignet. Da hinter mir das Motorrad in der engen Gasse alles mitriss.
Vor mir gabelte sich die Straße. Spontan entschied ich mich für rechts.
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Re: Auf den Straßen

Beitrag  Calvin am Sa 26 Dez 2009, 20:16

(Np, war auch mehr oder weniger beschäftigt XD war irgendwie keine Zeit da ^^...und? schöne Weichnachten gehabt? ^_^)

Es hätten gut Minuten oder Stunden vergangen sein können, in denen ich hier stand und mir die Schokolade auf der Zunge zergehen liess. Ich versuchte so viel von ihr zu schmecken, wie ich nur konnte, wahrscheinlich würde ich sowas nie wieder zwischen die Finger bekommen.
Das Pichu machte nicht auf sich aufmerksam, aber ich konnte den Blick spüren, mit den es mich aus großen Augen ansah. Natürlich wollte es auch ein Stück haben...
Ich sah das Pokemon an, das da vor mir saß und seufzte leise, hockte mich langsam hin, das eine Bein das die ganze Zeit geschient war, fühlte sich noch ziemlich steif an, und brach dem Pichu ein Stück ab, das ich ihm reichte.
Stimmt. Ohne den Kleinen hätte ich ja gar keine Schokolade, immerhin war er zu dem Gebüsch gerannt und hatte sie von dem Mädchen genommen.
Das Pokemon nahm es in seine kleinen Pfoten und begutachtete das Stück Schokolade von allen Seiten wie einen Schatz, ehe es einmal mit der Zunge schleckte und lächelte, ein freudiges "Pichu!" von sich gab. Ich konnte mich nicht erinnern den Kleinen je so glücklich gesehen zu haben und merkte gar nicht, das ich leicht lächelte, während ich ihn beobachtete. Es verschwand allerdings wie auf Knopfdruck als ich merkte WAS ich da überhaupt gerade machte.
Ich stellte mich wieder auf und wandte mich meiner Schokolade zu, führte das kleine, übrig gebliebene Stück mit zitternden Händen zu meinem Mund hin. Ja mir war kalt...das würde eine grauenvolle Nacht werden bei der Kälte und mit den nassen Sachen...
Eigentlich war gar nicht so viel Zeit vergangen, in der ich hier stand...und es kam mir fast schon wie ein lächerlicher Scherz vor von etwas, das die Meisten wohl als Schicksal bezeichneten, als ich ein tiefes Brummen hörte. Es war kein Brummen von einem Pokemon oder irgendeinem anderen Tier. Es war ein Brummen das dem Brummen des Motorrads des Glatzkops erschreckend ähnlich war. Aber der war doch durch die Fußgängerzone die Hauptstraße lang gebrettert? Wieso um alles in der Welt sollte der die einzige Seitengasse, die um den großen Platz führte, hierher nehmen???
Ich liess fast die Schokolade fast fallen als ein ganzes Stück weiter hinten jemand um die Ecke gerannt kam. Ich stöhnte leise auf.
Es war dieses Mädchen und knapp hinter ihr schoss der Grund dieses ohrenbetäubenden Lärms um die Ecke. Der fette Glatzkopf auf seinem Motorrad. Das darf doch nicht wahr sein!!!
Vielleicht war ich zu undankbar? Zu unfreundlich? Oder irgendwas mochte mich einfach nicht, und brachte mich ständig in so eine Scheisse rein!!!
Ich stieß mich von der Wand ab, verstaute die Schokolade mit der Folie hecktisch in der nassen Hosentasche und wandte mich um, um zurück auf den Platz zu humpeln. Das Pichu lief schon vor mir voraus und rannte um die Ecke. Ich tat es dem Kleinen obwohl ich noch nicht so schnell auf den Beinen war, gleich. Wohin jetzt?
Ich rannte an dem Container vorbei, der direkt an der Hauswand neben dem Eingang zu der Seitengasse stand und blieb wieder stehen, warf ihm und der Gasse einen Blick zu. Könnte funktionieren...
Ich trat hinter den Container, löste die Wegrollsperre an dem einen kleinen Rad, legte meine Hände gegen ihn und wartete bis das Mädchen aus der Gasse gerannt kam, um den Container vor den Anfang der Gasse zu schieben.
Eigentlich wusste ich gar nicht, was ich damit überhaupt bezwecken wollte und konnte nur hoffen, das es irgendwie half den Glatzkopf abzuwimmeln. Ich war nicht schnell genug um vor seinem Motorrad weg zu laufen. Wenn ich Glück hatte, würde er vielleicht stürzen und brach sich irgendwas...
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Re: Auf den Straßen

Beitrag  Taranee am So 27 Dez 2009, 14:37

(hmm joa, dies Jahr war iwie ein bisschen fad, da ichs nur mit meinem bruder und meinen eltern verbracht hab, normalerweise feiern wir nämlich mit der ganzen ganzen familie ...Ö.ö)

Ich rannte und rannte, so schnell es meinen Beinen möglich war, dabei achtete ich nicht auf den Weg und stolperte einmal beinahe. Lange schon hatte ich starke Schmerzen in der Seite, doch ich versuchte sie zu ignorieren. Ich musste ihm entkommen... Umbedingt!! Aber wie?!
Mit einem entsetzten und gleichzeitig verwirrten Aufschrei sah ich, wie sich plötzlich vor mir ein Müllcontainer in meinen Weg schob. Dahinter konnte ich den Ausgang sehen. Ein letzter Adrenalinschub zündete die absolut letzten Reserven in meinen Körper und halfen mir, mich in letzter Sekunde duch den engen Engen Spalt hindurchzuquetschen. Kaum zwei Sekunden nachdem ich hindurchgeschlüpft war, hörte ich eine Explosion hinter mir. Von allen Kräften verlassen stürzte ich hart zu Boden und hielt meine Arme schützend vor den Kopf. Eine heiße Druckwelle fegte über mich hinweg und überall rasten Blechteile wie kleine Meteroiten zu Boden....
....
.... Oh mein Gott... was ich hatte ich getan...??!!
Alle meine Sinne waren hellwach, doch mein Körper lag nun schlapp und kraftlos am Boden. Ich wollte aufstehen und sehen, was ich angerichtet hatte, andererseits hatte ich zuviel Angst vor dem wa mich erwartete.
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Re: Auf den Straßen

Beitrag  Calvin am So 27 Dez 2009, 23:26

(Na hauptsache es war einigermaßen gut/erträglich ^^)

Ich hatte gar keine Zeit mehr um nachzusehen, ob das Mädchen es überhaupt noch geschafft hatte, sich zwischen dem rollenden Container und der Hauswand hindurch zu quetschen, weil die Exlplosion mich von den Füßen riss und nach hinten warf. Mein überraschter Schrei war bei dem ganzen Schrei wahrscheinlich gar nicht zuhören.
Ich landete unsanft auf dem Rücken, bekam irgendwas gegen den Kopf und blieb erst einmal liegen, weil sich alles drehte und mir der Schädel brummte. Ich hatte die Augen zugekniffen und musste anfangen zu husten, wusste erst einmal aber gar nicht, wieso überhaupt.
Ich drehte mich erst von dem Rücken auf die Seite weil um mich herum noch immer irgendwas zu Boden fiel und schepperte, öffnete die Augen und blinzelte. Es war alles voller Rauch und überall lag Zeug herum und...
Ich dachte ja erst das das von dem Container kam, gegen den das Motorrad wahrscheinlich gekracht war...aber als ich mich aufsetzte und zu dem Container sah...die eine Hälfte hat es total weg gefetzt!? oder bild ich mir das nur ein?!
Das Pichu kam von igrendwoher angelaufen und blieb neben mir hocken um sich das Ganze anzusehen. Wo der Glatzkopf war, wusste ich nicht und ich konnte ihn auch nicht von hier sehen. Es war mir auch egal solange er genau da blieb, wo er hinter dem Container irgendwo sein musste...hoffentlich hat der sich mal ein Bein gebrochen...dann konnte er sehen wie das war...
Meine Augen blieben auf dem Mädchen hängen, das da reglos auf dem Boden lag. Ich machte mir noch nicht die Mühe, ganz aufzustehen und krabbelte zu ihr hinüber, hob hustend die Hand und rüttelte an ihr weil ich dachte, das sie vielleicht ohnmächtig ist...
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Re: Auf den Straßen

Beitrag  Taranee am Do 07 Jan 2010, 19:10

(Sorry, dass ich erst heute wieder schreib =( aber ich musste nach Weihnachten ganz plötzlich nach Grado fahren, und bin erst gestern zurückgekommen, hatte leider keine zeit mich abzumelden Sad )

Als mich plötzlich eine Hand berührte zuckte ich unwillkürlich zusammen und gleichzeitig fühlte ich einen unglaublichen Schmerz durch meinen gesamten Körper fahren. Ich hielt kurz inne... Öffnete dann aber meine Augen und sah den Jungen von vorhin neben mir. "Du...?" war das einzige was ich hervorbrachte, ehe ich mich wieder gesammelt hatte und etwas aufrichten konnte. Dummer Zufall dass ich ihn genau jetzt wieder treffe?
Lagsam ließ mein Blick von ihm ab und wanderte hinüber zu dem Container. Er war zur Hälfte zerstört hinter ihm stiegen Rauchschwaden auf.
Fragend wand ich mich wieder an den Jungen und fragte mit krächzender Stimme "Ist... ist er tot...?"
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Re: Auf den Straßen

Beitrag  Calvin am Do 07 Jan 2010, 22:09

[Ich hab keine Ahnung was und wo Grado ist aber nP ich lauf ja nicht weg XD]

Das Mädchen war nicht ohnmächtig wie sich herausstellte. Sie öffnete fast sofort die Augen, nachdem ich sie an der Schulter gerüttelt hatte.
Ich verzog das Gesicht als ich mich aufrichtete und setzte, damit ich die Beine, hauptsächlich das eine, das ich eben erst von den Brettern befreit hatte, strecken konnte. Jetzt tat mir erst Recht alles weh, es klingelte noch immer in meinen Ohren von dem lauten Krachen oder besser gesagt, der Explosion. Kam mir jedenfalls wie eine vor...
" Keine Ahnung," sagte ich und zuckte mit den Schultern, warf einen Blick zu dem halb zerfetzten Container, von und hinter dem noch immer Rauchschwaden aufstiegen. Ich seufzte und stand mit einiger Mühe und ein wenig steif auf, um nachzusehen. Ich warf noch einmal einen kurzen Blick über die Schulter zurück, um nachzusehen, ob noch jemand Anderes den Krach hier bemerkt hatte. Mit Sicherheit...
Ich blieb vor dem Container stehen. Wie das hier aussah. Würde nicht mehr lange dauern, bis irgendwer kam und Fragen stellte. Das war das Wenigste, was ich jetzt gebrauchen konnte.
Ich konnte nichts erkennen, weswegen ich an die Seite des Containers lief und mich auf Zehenspitzen stellte, um über den zerrisenen Metallrand hinweg in di eStraße hinein sehen zu können. Noch während sich der Rauch weiter legte, fragte ich mich, ob ich wollte das der Schläger tot war oder eher nicht, damit ich keinen Ärger von der Polizei bekam oder so...
Ich erkannte das vordere Teil des Motorrads. Es war ein wenig deformiert, war aber ansonsten noch halbwegs ganz.
Und dann sah ich auch den Glatzkopf inmitten der Überreste seines Gefährts. Er lag auf dem Rücken, eine große, blutende Wunde klaffte auf seiner Glatze, woraus ein blutiges Rinnsal über sein Gesicht lief. Der Rest von seinem Körper und auch sein Gesicht waren mit Dreck bedeckt. Die Augen hatte er geschlossen und ob er durch den offen stehenden Mund noch atmete, konnte ich nicht sehen. Es war mir auch soweit egal. Es gäbe ein Problem wenn jemand auftauchte und das sah und es gäbe ein noch viel größeres Problem wenn er aufstand und mich sah. Der würde mich tot prügeln.
Ich wandte mich ab und trat auf das Mädchen zu, blieb vor ihr stehen und blickte sie erst nur einen kurzen Augenblick lang an, ehe ich mich zu ihr hinunter beugte und nach ihrem Oberarm griff.
" Komm steh auf, ist besser wenn du so schnell wie möglich das Weite suchst," murmelte ich leise und blickte mich erneut um...ich hatte ein mieses Gefühl in der Magengegend...
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Re: Auf den Straßen

Beitrag  Taranee am Fr 08 Jan 2010, 17:45

(an der Adria in der Nähe von Venedig ^^)

Ich nickte nur, sonst sagte ich nichts... Es wäre besser so schnell wie möglich zu verschwinden. Ich wollte nämlcih auf keinen Fall den Rest meines Lebens wegen Diebstahls und Körperverletzung... oder gar Mordes... im Gefängnis zu verbingen... Ich war noch nie vor einer Bestrafung weggelaufen... aber dieses mal war es anders. Mit etwas Glück hatte der Glatzkopf sein Gedächtnis bei dem Unfall verloren und kann sich gar nicht mehr an mich erinnern.
Nun stemmte ich mich mit dem anderen Arm, den der Junge nicht festhielt hoch und ließ mir aufhelfen. Zwar zitterte ich am ganzen Körper und einige Schrammen am Schienbein hatte ich auch abbekommen, aber ansonsten gings mir gut. Ein leises "Evo..." ertönte neben mir und ich sah zu Sachiko hinunter, die auch unverletzt schien. Dann wandte ich mich wieder ´dem Jungen zu. "Wo sollen wir hin? .... Ich kenn mich hier nicht aus... und..." ich griff in meine Hosentasche holte die drei geklauten Pokebäller heraus. "Was soll ich mit denen hier anstellen?... Es sind drei Hundemon, wenn wir sie behalten und später rauslassen, bringen die uns glaub ich glatt um... und wenn wir sie dem Typ zurückgeben, dann lässt er uns aufspüren und dann umbringen..." ein Hauch von eiskalten Sarkasmus lag in meiner Stimme und mitg finsterer Miene starrte ich hinüber zu dem rauchenden Container.
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Re: Auf den Straßen

Beitrag  Calvin am Fr 08 Jan 2010, 23:53

(Ah ^^...in Venedig war ich schonmal ^_^)

Ich richtete mich zusammen mit dem Mädchen auf und trat einen Schritt zurück, wobei ich fast auf das Pichu trat, das hinter mir stand. Ich sah mich erneut um, nicht das noch irgendwer ankam.
Mein Blick blieb auf dem Evoli hängen, das ich erst jetzt bemerkte und das wohl dem Mädchen gehören musste.
Ich sah wieder auf, als sie drei Pokebälle aus ihrer Hosentasche hervor zog und fragte, was sie damit machen sollte.
" Was weiß ich...werf sie in den Container oder behalt sie, ich hab sie ihm nicht geklaut." Das wollte ich mir jedenfalls nicht unter die Schuhe schieben lassen. Wenn wir weiter so herum trödelten, würde das Ganze sowieso noch genug Ärger geben.
Wieder sah ich mich um, setzte mich dann in Bewegung und forderte das Mädchen mit einem über die Schulter gesagten " Komm mit" auf, mir zu folgen. Dort drüben war eine weitere, kleine Seitengasse, wichtig war jetzt erst mal von dem Platz runter zu kommen wo uns jeder sehen würde...
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Re: Auf den Straßen

Beitrag  Taranee am Fr 22 Jan 2010, 17:11

Ich nickte nur und folgte ihm sogleich in Richtung der Seitengasse, auf die er wies. Die drei geklauten Pokébälle fest umklammert wanderte mein Blick hin und her auf der Suche nach einem geeigneten Versteck. Ein Mülleimer direkt in der Strasse vor uns erschien mir als passend... Er würde wohl nicht dadrin suchen? Ich lief voraus und öffnete den Mülleimerdeckel. Ein schrecklicher Gestank von Biomüll stieß mir entgegend und leß meine Augen tränen.... "wääh..." Ekelhaft, aber perfekt... Mit einem Stückchen Karton, das neben der Tonne auf dem Bode lag schaufelte ich ein kleines Loch zwischen Bananenschalen, Spaghettiresten und Zwiebelringen und ließ die glänzenden Pokebälle hineingleiten. Dann schaufelte ich es wieder zu, legte den Deckel drauf und seufzte... Ich war eine Verbrecherin...
Mit dem Blick auf Sachiko ruhend wandte ich mich wieder an den Jungen. "Wir sollten lieber von der Straße runter, als uns hier in der Nähe des Typs rumhängen..." Ich überlegte kurz und zog dann meinen Pokénavi aus der Umhängetasche und tippte in der Suchmaschiene das Wort "HOTEL" ein. Sofort erschien auf dem Minicomputer eine ganze Liste der Hotels, die sich hier in Dyuke City befanden. Obwohl ich den Jungen Ansprach, schien es eher so, als ob ich mit mir selbst reden würde. "Was hälst du davon wenn wir erstmal in das >Zum goldenen Starmie< gehen und erstmal dortbleiben und abwarten... Oder hast du eine bessere Idee...? Mich würde interessieren was der Typ da von dir wollte.... Er war sehr wütend auf dich..." Etwas an dem Jungen reizte mich, ein innerer Drang wollte mehr über ihn erfahren. Von außen mochte er wie ein Straßenjunge aussehen, aber mein Gefühl sagte mir, dass ich genau durch eben diesen Junge mehr über mich selbst herausfinden konnte.
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Re: Auf den Straßen

Beitrag  Calvin am Fr 22 Jan 2010, 21:58

Meine Blicke gingen immer wieder herum, weil ich mir mittlerweile wie auf einem Präsentierteller vorkam, angesichts dieses großen, überschaubaren Platzes. Hier und da waren sogar schon die ersten, Schaulustigen zu sehen...das Letzte was ich wollte war auch noch im Knast zu landen...hm obwohl...ein Dach überm Kopf, warme Mahlzeiten...
Oder vielleicht verdonnerten sie mich zu irgendwelchen arbeiten, die ich nicht machen wollte. Es war ja alles machbar. Wenn der Glatzkopf wieder wach wurde und mich verpfiff, konnte ich sowieso was erleben.
Mein Blick hob sich als das Mädchen an mir vorbei und voraus lief, um die Pokebälle der Glatze in einer Mülltonne zu versenken. Das war besser als sie ständig mit sich herum zu schleppen.
" Was glaubst du, wo ich hin will," meinte ich tonlos und lief auf das Mädchen zu, die währenddessen irgendein Gerät aus ihrer Tasche zog. Ich blieb neben ihr stehen und warf einen Blick auf den kleinen Bildschirm des Teils. Das schien irgendsoeine dieser neuen Dinger zu sein, hatte den ein oder anderen Trainer mti sowas rumlaufen sehen...es waren vielleicht nicht nur Trainer dabei.
" Wo hin?" fragte ich mit einer Mischung aus Unglauben und Skepsis und blickte auf. Ich hatte das Wort "Hotel" auf dem kleinen Bildschirm gelesen...aber das konnte doch nicht ernst gemeint sein. Ich konnte mich nicht daran erinnern, überhaupt so etwas wie ein HOTEL jemals betreten zu haben.
" Ich hab kein Geld um mir irgendwo was zu leisten. Du kannst ja da hin gehen. Ich werd mir irgendeine ruhige Ecke suchen." Ich sagte mit Absicht nichts zu der Sache zwischen dem Glatzkopf und mir. Erstens war keine Zeit um zu erklären, das dieser Typ mir nicht erst zum ersten Mal über den Weg lief und zweitens gab es absolut keinen Grund, dieser Fremden etwas davon zu erzählen. Ich kannte sie ja gar nicht...auch wenn da dieses merkwürdige Gefühl war...das hatte ich schon mal gehabt...konnte auch Einbildung sein...
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Re: Auf den Straßen

Beitrag  Taranee am Sa 23 Jan 2010, 15:43

Ich hatte erwartet, dass er mir so antworten würde... Deshalb antwortete ich schnell, bevor mir entfliehen konnte "Keine Sorge, ich bezahl dir ein Zimmer, für eine Nacht!" Langsam bildete sich eine menschen traube vor dem Eingang der Seitenstraße in der der Glatzkopf gegen den Container gedonnert war und weiter hinten am Ende der Straße hörte man schon Polizei und Krankenwagen heranrauschen.
"Los, lass uns gehen!" zischte ich und zerrte den Jungen am Ärmel. "Da lang müssen wir..." ich wies mit dem Zeigefinger auf die andere Straßenseite "Das Hotel ist nur zehn Minuten on hier laut meinen Pokenavi, also komm!"
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Re: Auf den Straßen

Beitrag  Calvin am Sa 23 Jan 2010, 21:08

JETZT sah ich das Mädchen wirklich verdutzt an. Hatte ich da gerade richtig gehört? Sie würde mir ein Zimmer BEZAHLEN? Sie kannte mich doch überhaupt nicht, geschweigedenn das sie überhaupt wusste, ob sie mir vertrauen konnte...
Ich war noch immer perplex als sie an meinem Arm zerrte, setzte mich dann jedoch in Bewegung und humpelte halb hinter ihr her. Das mit dem Bein ging noch immer nicht so wie es sollte, aber es war besser als noch vor einer Woche...
Das Pichu setzte sich kurz nach mir in Bewegung und lief mit schnellen Schritten neben mir her. Seine runden Augen blickten zu mir hinauf und fuhr abwechselnd zwischen meinem Gesicht und dem Mädchen hin und her, ehe es zu dem Evoli lief...
"Ok," antwortete ich verspätet weil ich ihr ja schon längst folgte und zog meinen Arm zu mir," komm ja schon..."
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Re: Auf den Straßen

Beitrag  Taranee am Di 26 Jan 2010, 20:32

Ein zufriedenes Lächeln huschte mir übers Gesicht, als sich der Junge neben mir in Bewegung setzte. Ich blickte noch ein letztes Mal zurück und bemerkte, dass einige der Leute die sich um den Motoradfahrer versammelt hatten zu uns erüber sahen... Sie werden doch wohl nicht mitangsehe haben, wie das passiert war....? Nach ein paar Schweigesekunden sah ich den Jungen und sein Pichu an, dass sich blendent mit Sachiko zu verstehen schien, da die beiden aufgeregt miteinander plapperten, und sagte:" Also, ich heiße Taranee, Tara reicht auch, ganz wie du möchtest..." Ich Lächelte vorsichtig "Bin vorgestern irgendwie in dieser Stadt gelandet, eigentlich komme ich aus Lugor"
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Re: Auf den Straßen

Beitrag  Calvin am Di 26 Jan 2010, 22:01

"Aha," machte ich als das Mädchen, das sich als Taranee vorstellte, mir erklärte das sie von Lugor kam. Ich wusste das die beidne Inseln hier wohl Edogan und Lugor hiessen, allerdings wusste ich nicht, welche wie hiess...dasw ar mir auch egal...
" Ich heisse Calvin." Ich warf einen Blick über die Schulter als ich entfernt Stimmen hörte...mittlerweile waren bei dem zerstörten Container und der Glatze Menschen angekommen...
Ich wandte mich mit einem Seufzen wider um, um vor mich zu sehen, griff nach einigen Sekunden in die Hosentascheund zog das Stück eingewickelte Schokolade heraus, um eben diese vorsichtig auszuwickeln und ein kleines Stück von dem Rest abzubrechen.
Ich schob es mir in den Mund...liess sie auf der Zunge zergehen und schloss die Augen für ein paar wenige Sekunden, so lange wie es dauerte, bis sich der süße Geschmack in meinem Mund verteilt hatte...Hmmmh...lecker...
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Re: Auf den Straßen

Beitrag  Taranee am Di 09 Feb 2010, 23:06

(Schokobananeee =D)

"Hier, kannst du auch haben" sagte ich und drückte dem Jungen, der sich eben Calvin vorgestellt hatte einen weiteren Schokoriegel in die Hand, den, mit den Bananestückchen. Ich riss selbst die Packung eines Riegels auf und schob ihn mir in den Mund. Hmm... Erdbeere... Gleich darauf hörte ich meinen Bauch seltsame Töne von sich geben. "Scheint so, als ob ich etwas mehr zum Essen brauch, hoffen wir, dass wir im Hotel noch Abendessen kriegen..!"
Weiter vorne glitzerten bereits die goldenen Sternchen des Starmie Hotels durch die Baumwipfel des Park. Ich konnte es kaum erwarten. Die letzten Nächte hatte ich in Pokemoncentern und in meinen kleinen Zelt verbringen müssen...
Ein paar Minuten später standen wir vor dem gewaltigen Gebäude. Es bestand fast ganz aus Glas und vor dem Eingang plätscherte ein Springbrunnen. Ohne Calvin anzusehen sagte ich "Hmm... ich denke es ist besser wenn ich alleine in die Rezeption gehe und die Zimmer nehme... Nichts gegen dich..."
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Re: Auf den Straßen

Beitrag  Calvin am Mi 10 Feb 2010, 01:08

(*yummyumm* XDDD)

Es war vielleicht der Bruchteil einer Sekunde in dem man meinem Gesicht einen entgeisterten Blick zuordnen konnte als sie mir einen dieser Schokoriegel in die Hand drückte. Auch noch einen Ganzen!
Ich senkte den Blick auf den eingepackten Riegel, während ich die geschmolzene Schokolade runter schluckte. Das Zupfen an meinem einen Hosenbein sagte mir, das das Pichu zu mir gekommen war und wohl auch etwas davon abhaben wollte.
Ich blieb kurz stehen, um ihm den Rest von dem Stück Schokolade, das noch ausgepackt war, zu geben. Es trollte sich mit einem glücklichem Lächeln in seinem Runden Gesicht zu dem Evoli zurück, um ihm nun seinerseits etwas von der Schokolade anzubieten. Ich hätte nicht gedacht, je behaupten zu können das ich gerade genug von dem leckeren Zeugs hatte, um es mir mit dem Pichu zu teilen...aber jetzt war mir das gar nicht schwer gefallen...
"Ja...wär besser," meinte ich wie nebenbei als Taranee was von einem Abendessen erzählte und während ich noch immer auf den eingepackten Schokoriegel starrte als könnte ich es gar nicht fassen, so etwas überhaupt auch nur festzuhalten. Ich liess mir nicht anmerken, das mich die Vorstellung von einem WARMEN Essen noch mehr aus der Fassung brachte. Es schien so als wäre heute irgendwie auch mal sowas wie ein Glückstag für mich auch wenn ich gar nicht geglaubt hatte, das es sowas für mich überhaupt gab. Erst hatte ich mein Bein endlich von der Schiene befreien können und dann kam irgendeine Fremde und nahm mich in ein Hotel mit.
Und auch noch ein Hotel, das ziemlich nobel aussah. Jedenfalls machte es von außen ganz den Eindruck. Das war fast schon zu viel des Glücks...wahrscheinlich hat das Schicksal nur Mitleid mit mir und wollte mir noch ein paar schöne Stunden geben, ehe ich in irgendeiner Ecke verrecke...
Ich legte den Kopf in den Nacken und blickte die Fassade des riesigen Hotels empor, ehe ich den Springbrunnen ins Visier nahm. Das Wasser sah sauber aus...es war zwar noch nicht lange her seit ich etwas getrunken hatte, aber ich hatte schon wieder Durst...
" Hmh," machte ich leise und warf Taranee einen kurzen Blick zu, ehe ich wieder auf den Schokoriegel sah und ihn langsam auspackte, um ihn erst zu begutachten, ihn mir dann unter die Nase zu heben und schliesslich hinein zu beissen. Dieses Mal nicht ganz so zögerlich wie mit der anderen Schokolade...
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